Aktuelles

Liebe Patienten und Besucher unserer Praxis,

Wir impfen ab dem 23.8.2021 alle Personen im Alter ab 12Jahren nach Anmeldung gemäß STIKO-Empfehlung gegen COVID 19.

Dabei findet derzeit ausschließlich der Impfstoff von Biontech-Pfizer Anwendung, der nach 2maliger Injektion einen 95%igen Schutz vor schwerer COVID-19-Erkrankung liefert und ab 12 Jahren zugelassen ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir mangels Einzelimpfdosen jeweils 6 Personen zu einem Impftermin bestellen müssen und bringen Sie gern Angehörige und Bekannte mit. Gern könen Sie sich über unser Kontaktformular für die Impfung anmelden.

Bitte teilen Sie uns dazu Ihre (Mobil)-Telefonnummer und Ihr Alter mit.

Zum Impftermin benötigen Sie Ihre Chipkarte, Ihren Impfausweis und den unterschriebenen Aufklärungsbogen des RKI siehe beiliegendem Link.

Sie Sind in unserer Praxis als Patient bisher nicht bekannt, bitten wir Sie beiliegenden Anamnesebogen vorab auszufüllen und Ihren Medikamentenplan mitzubringen.

Vor Impfung testen wir Sie bei Wunsch mittels Antigen-Schnelltest zum Ausschluß einer Corona-Virus-Infektion.

Bitte betreten Sie unsere Praxen auch weiterhin nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz, am besten einer FFP2-Maske.

Sollten Sie Infektsymptome haben, kommen Sie bitte nicht direkt in die Praxis, sondern melden sich
telefonisch unter Telefon oder per Mail vorher an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit

Neue Praxis in Magdeburg

Großzügigen Praxisräume in Magdeburg auf 240qm in der 2.Etage

Seit Jahresbeginn freuen wir uns, Sie in unseren neuen großzügigen Praxisräumen in Magdeburg auf 240qm in der 2.Etage willkommen zu heißen. Auf nun deutlich größerer Fläche können wir Abstands- und Hygieneregeln besser gewährleisten und haben neben 3 Sprechzimmer einen separaten Fußbehandlungsraum, einen Infektionsraum, einen Einzelberatungsraum und einen deutlich größeren Schulungsraum. Ein modernes Praxisverwaltungssystem erleichtert uns mit Patientenaufruf-System, Fotodokumentation Barcodescanner, Messengerdiensten und Videosprechstunden künftig die Arbeit und Kommunikation mit Patienten, Kollegen und Medizindienstleistern. Im Wartezimmer können Sie nahezu kontaktlos Ihre BZ-Geräte, Pens und Insulinpumpen einlesen oder uns Ihre Daten schon vorab via Cloudlösungen zuschicken.

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam nützliche Digitallösungen im medizinischen Alltag einzuführen. Sprechen Sie uns gern darauf an.

Gesundheits-und Sozialministerin Petra Grimm-Benne besucht das Diabeteszentrum Haldensleben....

Foto // Juliane Just

Am 10.01.2020 besuchte uns Gesundheits-und Sozialministerin Petra Grimm-Benne im Diabeteszentrum Haldensleben, um sich über die Herausforderungen der ambulanten Betreuung von PatientInnen mit Diabetes mellitus und dessen Begleit- und Folgekrankheiten zu informieren. Neben einem Praxisrundgang, und der Aufklärung über das komplexe Krankheitsbild des Diabetes-Fußsyndroms wurden der Ministerin die Breite der modernen Diabetestechnologie mit Auslesen und Interpretieren von Insulinpumpen und Glucosesensoren vorgestellt. In einem 90minütigen Gespräch diskutierte die Ministerin mit der Praxisinhaberin.

Frau Antje Weichard, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Diabetologin, Vorstandsmitglied im Berufsverband der Niedergelassenen Diabetologen BVND e.V., über die Strukturen der hausärztlichen und ambulanten Diabetesversorgung in Sachsen-Anhalt. Breiten Raum nahm die Erörterung über Wege der Nachwuchsgewinnung zur Bekämpfung des Hausärztemangels ein. Frau Weichard ist seit vielen Jahren als Weiterbilderin für junge Ärzte in Weiterbildung tätig, ist Mitglied der Prüfungskomission Allgemeinmedizin und Diabetologie der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, aber engagiert sich auch bereits in der studentischen Ausbildung als Akademische Lehrpraxis des Universitätsklinikums Magdeburg.

Sie hält Vorlesungen und Seminare und betreut Studierende im Rahmen von Famulaturen und des Blockpraktikums Allgemeinmedizin. Seit Start der Klasse Hausarztmedizin im Oktober 2019 am Universitätsklinikum Magdeburg fungiert sie als Mentorin für eine Studierende der Klasse „Hausärzte“ im ersten Studienjahr. Neben der nun eingeführten Landarztquote müssten sich vor allem die Rahmenbedingungen für die Hausärzteschaft verbessern, der Hausarzt von Bürokratie und Überregulierung befreit und mitsamt seiner Mitarbeiter auskömmlich finanziert werden. Digitalisierung darf nicht Selbstzweck sein, sondern muss Arzt und Patient nutzen und bedarf einer flächendeckenden Digital-Infrastruktur. Sie kann nicht ärztliche Zuwendung und Empathie ersetzen, Arztzeit wird bei alternder und multimorbider Bevölkerung zunehmend kostbar.

Mit neuen Modellen der ambulanten Versorgung kann auch für junge ÄrztInnen die Work-Life-Balance zwischen
anspruchsvollem Beruf und Familie gelingen. Hier wünscht sich die Praxisinhaberin noch mehr Unterstützung der Politik, damit es auch in 10Jahren noch freiberuflich unternehmerisch tätige Ärzte gibt.